Verantwortung

Das interessiert uns die Bohne!
We care

Schritt für Schritt in Richtung Grüner Coffeeshop.

Unternehmerisch, als auch menschlich ist es uns eine Herzensangelegenheit in puncto Nachhaltigkeit als Vorbild für unsere Gäste und andere Gastronomiebetriebe zu agieren.

Hiermit möchten wir sowohl unserer enormen Verantwortung der Umwelt gegenüber nachkommen, als auch ein generelles Umdenken in der Gesellschaft ankurbeln. 

Denn sind wir mal ehrlich: 

Plastikfreie Strohhalme sind toll, einfach gar keinen Strohhalm zu verwenden ist jedoch um Welten nachhaltiger!

Nachhaltigkeit - Ein großes Wort mit vielen Facetten

Viele Unternehmen behaupten ganz selbstbewusst, in jeder Hinsicht nachhaltig zu handeln. Schaut man jedoch etwas genauer hin, wird man oft bitter enttäuscht. Eine Desillusion möchten wir bei unseren Gästen bewusst vermeiden.

Unsere Devise lautet daher, ganz offen und ehrlich zu kommunizieren und in erster Linie Transparenz zu schaffen.

Wo stehen wir und wo wollen wir hin? 

„Wir können guten Gewissens behaupten, dass wir uns viele Gedanken um unsere soziale und ökonomische Verantwortung machen. Wir tasten uns Stück für Stück voran, sind innovativ und schauen über den Tellerrand hinaus. Jedoch wissen wir auch, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben und niemals stehen bleiben dürfen.“ (Stefan Tewes, Geschäftsführer von Coffee Fellows)

Aus der Fülle aller wichtigen Nachhaltigkeitsaspekte, haben wir uns aktuell nachfolgende Schwerpunkte gesetzt.

Vermeidung von (Plastik-) Müll

Wo stehen wir?

In enger Zusammenarbeit mit unserem Produzenten entwickeln wir seit Herbst 2018 neue, innovative Verpackungsalternativen für den To-Go-Bedarf. Wir sind sehr froh, unseren Gästen nun umweltfreundlichere Verpackungen mit auf den Weg geben zu können. Besonders stolz sind wir auf unsere plastikfreien und 100% heimkompostierbaren To-Go-Becher. Die Becher bestehen im Vergleich zu herkömmlichen Alternativen ausschließlich aus Pappe. Die Zellulose für den Karton unserer Earth Cups® stammt aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Da die Becher keine PLA-Beschichtung mehr haben, sind sie sogar auf dem heimischen Biomüll oder Komposthaufen im Garten entsorgbar und unter Temperaturbedingungen von 20-30°C nach 26 Wochen komplett abgebaut. Unsere Clear-Cups hingegen haben wir der Umwelt zuliebe aus dem Sortiment genommen. Durch diese Umstellung sparen wir in etwa 5,5 Tonnen Polyetylen pro Jahr ein. Auch unsere Deckel sind heute plastikfrei und werden resourcenschonend aus dem Naturmaterial Zellulose hergestellt. Nach Gebrauch sind die Faserform-Deckel recycelbar, biologisch abbaubar oder kompostierbar. Mit jedem ersetzten Plastikdeckel werden somit in etwa 2-3g Kunststoff eingespart. Des Weiteren verwenden wir heute nur noch Recycling-Servietten und Holzbesteck. Auf Nachfrage erhalten unsere Gäste zu ihrem Kaltgetränk einen zertifiziert biobasierten Strohhalm. Da wir der Meinung sind, dass Strohhalme durch ihre resourcenintensive Herstellung viel zu schade sind, um nach maximal 5 Minuten Trinkspaß direkt im Müll zu landen, geben wir für Heißgetränke keine Strohhalme mehr aus.

Wo wollen wir hin?

Aktuell machen wir uns Gedanken zu einem Pfandsystem für unsere Weck-Gläser, um Müsli und Obstsalat to go nicht mehr im Plastikbecher verkaufen zu müssen. Unser Ziel ist es außerdem, in Zukunft komplett ohne Bio-Plastik auszukommen. Hier stoßen wir momentan noch an die Grenzen der aktuellen Lösungsansätze. 

Wir bleiben daher stetig am Ball, informieren uns und entwickeln fleißig weiter. 

In einer für uns perfekten Welt würde jedoch von vornherein jeder Gast seinen eigenen Mehrweg-Mug mitbringen. 

Wir setzen hierfür einen Anreiz und geben 25 Cent Rabatt auf das Kaffeegetränk.

Fairer Kaffeebezug

Wo stehen wir?

Hinter dem Begriff “From Farm to Cup” steht für uns unternehmerische Verantwortung. Wir möchten in den gesamten Wertschöpfungsprozess unseres Kernproduktes involviert sein und die Herkunft unseres Kaffees selbst bestimmen. Seit Sommer 2019 beziehen wir unsere Arabica-Bohne daher nicht mehr anonym über die Weltmarktbörsen, sondern direkt vom Kaffeebauern in Tansania. Wir kennen den Farmer persönlich und pflegen eine respektvolle und langjährige Beziehung zu ihm. Wir garantieren ihm die sichere Abnahme seiner Bohnen und zahlen ihm einen fairen Kilopreis. 

Fair bedeutet, angemessen für die Qualität und den tatsächlichen Aufwand, die in einem Kilogramm Bohnen stecken. Die Bohne ist bisher im Blend unseres Café Crème verarbeitet.

Wo wollen wir hin?

Auf unserer letzten Tansania-Reise konnten wir nochmals eine ganz andere, ursprünglichere Art des Kaffeeanbaus kennenlernen: Private Kooperativen, die sich selbständig organisieren. Dabei spielt  die von den Kaffeebauern liebevoll „Mama Bente“ genannte  Besitzerin einer Bioplantage, eine entscheidende Rolle. Mit Ihrem Fachwissen unterstützt Bente die einheimischen Kleinbauern und hilft ihnen damit selbständig und unabhängig  zu sein. In privaten Kooperativen gibt jeder Kaffeebauer, sei er noch so „klein“, zur Erntezeit täglich sein Körbchen Kaffeebohnen zum Wiegen ab. So haben auch Menschen mit wenig Anbaufläche und Equipment eine Chance, ihre Bohnen in Geld umzuwandeln. Diese Bauern warten jedoch oft monatelang, bis ihre Bohnen über die Mühle und den Agenten vermittelt werden und sie schlussendlich ihren Lohn dafür erhalten. In Zukunft möchten wir unsere Arabica-Bohne gerne direkt über „Mama Bentes“ private Kooperative in Tansania beziehen. Geplant ist, den Bauern 50 Cent mehr für ein Kilo Kaffeebohnen zu zahlen, als sie zum jeweiligen Zeitpunkt über die Weltmarktbörse erhalten würden. Dazu möchten wir die Bauern mit einer Anzahlung im Voraus unterstützen, um ein geregelteres Einkommen sicherzustellen. Dies wiederum ist für die Farmer auch wichtig, um Düngemittel und Ähnliches finanzieren zu können.

Um Erfahrungen mit dieser neuen Art des Kaffeebezugs zu sammeln, kaufen wir vorerst nur die Arabica-Bohne „From Farm to Cup“. Unser Ziel ist es jedoch, in den kommenden Monaten und Jahren auch die restlichen Bohnenarten auf diese Weise zu beziehen und so völlig selbstbestimmt und bewusst einzukaufen. 

Zudem halten wir bei unseren Besuchen in Tansania stets Augen und Ohren offen, um die sozialen Probleme und alltäglichen Herausforderungen der Arbeiter und Arbeiterinnen zu verstehen. Gerne möchten wir hier in Zukunft auch soziale Verantwortung übernehmen, indem wir vor Ort unterstützen.

Das halten wir für fair, den Kaffee lassen wir uns schließlich auch schmecken!

Bewusste Ernährung

Wo stehen wir?

Wir sind der Meinung, dass bewusste Ernährung keinen Verzicht bedeuten muss, sondern vielmehr Ausgewogenheit bedeutet. So kannst du bei Coffee Fellows morgens mit einem ballaststoffreichen Vollkornbrot, Müsli oder einer Bowl voller Vitamine in den Tag starten. Mit unseren süßen Naschereien wie einem Mini-Muffin zu deiner Tasse Kaffee kannst du ab und an jedoch auch deiner Seele etwas Gutes tun.

Eine nachhaltige und bewusste Lebensweise ist für viele Menschen mit einer veganen oder vegetarischen Ernährung verknüpft. Auch wir sind der Meinung, dass unsere vegetarischen Bagels mindestens genauso gut schmecken, wie die fleischhaltigen Snacks. Nicht nur zum Wohle der Tiere, sondern auch der Umwelt zuliebe, stocken wir unser veganes und vegetarisches Produktsortiment daher stetig auf. Im Jahr 2017/2018 wurden wir von proveg als veggie-freundlichste Kaffeehauskette Deutschlands ausgezeichnet. Sofern wir tierische Produkte beziehen, achten wir so gut es geht auf eine artgerechte Tierhaltung. So trinkst du bei uns Bio-Milch von österreichischen Kühen und isst ausschließlich ACS-zertifizierten Lachs.

Ein besonderes Augenmerk legen wir dazu auf die Reduzierung von Zusatzstoffen in unseren Produkten. Wo immer es uns möglich ist, verzichten wir auf Konservierungs- und Farbstoffe, um einen möglichst echten Geschmack zu garantieren. Darum enthält unsere sorgfältig ausgewählte Bio-Teevielfalt unter der Eigenmarke „The T“ ausschließlich hochwertige, ökologisch angebaute Inhaltsstoffe. Auch in unsere Coffee Fellows Smoothies kommen nur Zutaten aus biologischem Anbau. Daher dürfen sie das Biosiegel tragen.

Wo wollen wir hin?

Bewusste Ernährung bedeutet für uns in erster Linie seinem Körper Gutes zu tun, denn er wird es uns danken. Unser Ziel ist es bei jedem Produkt zu prüfen, ob wir es „clean“ entwickeln können. Dabei stehen nicht nur die Inhaltsstoffe im Vordergrund, sondern die ökologischen Auswirkungen des Anbaus, der Tierhaltung und der Transportwege. Somit tuen wir nicht nur unserem Körper Gutes, sondern auch der Natur.

Kleine Schritte – große Auswirkungen

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Ökostrom
Etwa 95% unserer deutschen Eigenshops beziehen TÜV-Süd-zertifizierten Ökostrom aus europäischen Wasserkraftwerken
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Pfandsystem für Coffee-to-go
Viele unserer Shops sind RECUP-Partner. Hier bekommst du deinen Coffee-to-go in einem RECUP-Pfandbecher und kannst diesen deutschlandweit bei allen RECUP-Partnern wieder zurückgeben.
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Lebensmittelrettung
Immer mehr unserer Coffeeshops sind bei Too Good To Go aktiv. Wir konnten so schon viele Tüten gefüllt mit Bagels, Stullen, Müsli und Kuchen vor der Mülltonne retten.

Beyond Responsibility - Unsere Beiträge zu mehr Nachhaltigkeit

It's like milk but made for humans
Mit diesem Spruch wirbt die Marke Oatly, also was können pflanzliche Milchalternativen wirklich?
VEGAN ESSEN UND TRINKEN BEI COFFEE FELLOWS
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Watch your Cup return to Nature.
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